Die Haut besteht aus drei Hauptschichten:

 

1. Oberhaut  - auch genannt Epidermis, diese äußere Schicht der Haut ist der Teil den wir sehen und berühren. Er ist 0,04 bis 2 mm dick und besteht aus der unteren Keimschicht und der darüberliegenden Hornschicht mit abgestorbenen Hautzellen. 

2. Lederhaut (Dermis)- Hier liegen nicht nur die Hauttalgdrüsen, die Wurzeln der Haare und die Schweißdrüsen sondern auch kleinere Blutgefäße und Nervendenden.

3. Unterhaut (Subcutis)

 

Beim Tätowieren wird die Tinte tief in die tiefer liegende Dermis, die Lederhaut, injiziert. In dieser 0,6-3mm dicken Hautschicht hält das Tattoo ein Leben lang. Die Nadel dringt beim Tätowieren 1-3mm tief und bringt dabei die Tätowierfarbe in die Haut ein. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich  weder zu  OBERFLÄCHLICH  noch zu TIEF angebracht wird.

 

 

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Zu oberflächlich würden die Pigmente lediglich in die Zelllagen der Oberhaut eingebracht werden. Diese Hautschicht erneuert sich aber ständig und so würden auch die Farbmittelteilchen mit der Zeit "rauswachsen".

Wenn also der Stich zu TIEF in die Haut vorgenommen wird, landen die Pigmente  in  der Unterhaut, welche aus losem Bindegewebe und Fett besteht.  Dann kommt es durch die auftretenden Blutungen zu einem Auswaschen der Farbmittel. Außerdem kann Farbe ins Gewebe unter der Haut fließen und dunkle verschwommene Schatten erzeugen.

 

In der Haut verbleibende Farbpigmente werden im Heilprozess in den nächsten zwei Wochen von sog. Makrophagen oder Lymphozyten (Fresszellen - Immunzellen) als körpereigene Schutzreaktion zwischen den Hautzellen verkapselt und bleiben deshalb für immer dort. Die Pigmente, welche nicht verkapselt werden, wandern über die Lymphe ab.  Dort werden sie ebenfalls als Fremdkörper erkannt und schließlich auch verkapselt. Ein Teil dieser verkapselten Pigmente lagert sich in den Lymphknoten oder auch im Fettgewebe ab, der Rest wird abtransportiert und über den Verdauungstrakt ausgeschieden.

Da also nicht alle Pigmente hundertprozentig in der Haut eingelagert werden, ist ein Nachstechen oft empfohlen.

 

 

 

 

Da die Haut jedes Menschen unterschiedlich dick ist und auch bei nur einer Person die Haut an unterschiedlichen Stellen auch eine unterschiedliche Dicke aufweist (vergeiche mal den Extremfall - die Haut am Hacken und am Augenlid...), kann ein Tätowierer niemals hundertprozentig garantieren, dass er die Farbe nur in die Dermis einbringt. Deshalb müssen manche Tattoos, insbesondere 3D-Tattoos mit feinen Farbverläufen, die nicht durch durchgehende Linien wie im "Oldschoolstil" geprägt sind, nach geraumer Zeit nachgestochen werden.

 

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Ich bin Anja - das Team ;) - ich arbeite für dich in beiden Studios . Mein Motto: Wir wollen die Welt schöner machen.

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Kundenzufriedenheit

 

Ein Tattoo sieht abgeheilt immer etwas anders aus als frisch gestochen. Mitunter verschwimmen Linien oder Schatten oder Farbflächen können aufhellen. Deshalb empfehle ich i.d.R. ein Nachstechen. Solltest du mit dem Ergebnis deines Tattoos nicht 100%ig zufrieden sein, wende dich gern noch einmal an mich, so dass wir dein Tattoo zu deiner Zufriedenheit beenden können.

Helfen mit Herz - TattooRitual unterstützt viele Menschen

 

 

TattooRitual ist zusätzlich Pate von 6 Menschen.

Über die Hilfsorganisation "Plan" ist das Studio Pate und finanzieller Unterstützer für die Schulbildung der kleinen Liliana in Simbabwe. Ich unterstütze ebenfalls über die Hamburger "Patengemeinschaft für hungernde Kinder E.V." eine in Not geratene alleinerziehende Mutter mit vier Kindern im indischen Keralla und ermöglicht der Familie ohne Ernährer ein menschenwürdiges Wohnen.